Blick in die Zukunft

Abenteuer Baustelle - Wir bauen für dich und unsere Tiere

Ein Besuch im Wildpark-MV lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Zudem befinden wir uns stetig im Wandel, regelmäßig kannst du kleine oder große Neuerungen für Mensch und Tier bei uns entdecken. Darauf kannst du dich schon bald freuen:

Erlebnis-Büdnerei

Der Schaubauernhof im Fachwerk-Stil mit Reetdach, der in unseren WiesenWelten entsteht, wird euch in ein Stück Geschichte eintauchen lassen und Umweltbildung zum Anfassen bieten. Wie hat ein Büdner damals gelebt? Wie sah sein Handwerk aus? Natürlich dürfen auch zahlreiche alte Haustierrassen wie Schafe, Rinder, Gänse oder Kaninchen nicht fehlen, die im Wohnhaus, ganz wie in alten Zeiten, untergebracht sind. Ihr könnt zudem erleben, wie Wiesen, Gewässer und Wälder im Sinne des Naturschutzes bewirtschaftet werden. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2019 geplant.

Der Bau der Erlebnis-Büdnerei, der rund 1,2 Millionen kostet, wird mit 915.750 Euro durch das LEADER-Programm der EU gefördert, welches insbesondere die Entwicklung des ländlichen Raumes unterstützt. Die restliche Summe von 268.000 Euro und damit den Eigenanteil übernimmt die Barlachstadt Güstrow.

Erlebnis-, Reit- und Fahrtourismus

Dieses Projekt wird das Angebot mit Pferden (Reiten und Kremserfahrten) wesentlich verbessern. Der Pferdestall wird saniert und um eine Wagenremise und Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder und Bollerwagen erweitert. Ausgebaut wird dafür auch der Info- und Buchungspunkt. Um die Attraktivität der Rundfahrten zu erweitern wird ein ehemaliges altes Entenhaus saniert und es wird eine Brutstation eingerichtet, um unseren Gästen das Wunder „Vom Ei zum Küken“ zu zeigen.

Storchenhaus

Das neue Heim für Weißstörche und Graukraniche nimmt nach und nach Gestalt an. Es befindet sich direkt am begehbaren Gehege der imposanten Stelzenvögel. Bei schlechtem Wetter oder im Winter können sie sich ins Haus zurückziehen. Ein integrierter Ausstellungsraum wird für die Besucher zudem zugänglich sein.

Neubau der eingestürzten Freiflugvolieren

Eigentlich sollte es am Ostersonntag 2018 bei uns im Wildpark-MV ein schönes Fest für die ganze Familie geben. Doch das Schneechaos machte allen einen Strich durch die Rechnung. Der viele, nasse und sehr schwere Schnee lastete so sehr auf den Bäumen, dass diese umfielen bzw. dicke Äste abbrachen. Die Bilanz ist erschreckend. Fast alle unsere Freiflugvolieren sind eingestürzt: die kleine Seeadler-Voliere, das Gehege der Uhus, die kleine Eulen-Voliere im Eulenwald, die Sittich-Voliere und das Gehege der Steinadler. Nun soll neugebaut werden - bis zum Saisonstart 2019 können unsere Vögel hoffentlich wieder in ihr neues "altes" Zuhause ziehen. Weitere Infos und Bilder auf unserer Spendenseite

Ausblick 2018

MV1 im Gespräch mit Geschäftsführer Klaus Tuscher

Veröffentlicht am 09.06.2017 von MV1 - Mein Land. Mein Sender.

Historie des Wildpark-MV

Seinen ersten Tierpark hatte Güstrow bereits 1936 mitten in der Stadt. Dieser hatte durch den 2. Weltkrieg nicht lange Bestand. In den 1950er Jahren wurde ein zweiter Anlauf unternommen, den Güstrower Bürgern ein Ausflugsziel zu gestalten. Die Zeit war reif und ein schöner Ort gefunden …

2011 bis heute

Die WiesenWelten wurden 2011 mit einigen Aktionspunkten eröffnet.

2011 

  • WiesenWelten mit "Haus Spinne", Ausstellung, Erlebnisstationen und Spielbereichen

2013  

  • Ausbau des Radwegenetzes im Erweiterungsgelände

2014

  • Eröffnung WaldWelten
  • Eröffnung des Infopunktes der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) mit einem riesigen Edelstahlwels
  • Erweiterung der öffentlichen Fütterungen
  • Neue Homepage inkl. mobiler Anpassung

2015

  • Neue Werbestrategie - NUP wirbt jetzt mit Wildpark-MV

    • Neue Marke: „Wildpark-MV.de“
    • Neuer Slogan: Das tierisch wilde Abenteuer
    • Neues Corporate Design

  • Nach zehn Jahren wieder Wolfsnachwuchs (fünf Welpen)              
  • Eröffnung „GIGANTUM - MV wird wilder und mobiler“ - kleinere Projekte wie die Gläserne Fischtreppe, eine Flugvoliere für Seeadler, ein Wolfskontaktcentrum, ein Wildreservat für Auerochsen und die Infrastruktur

2016

  • Erneut Nachwuchs bei den Wölfen, wieder fünf Welpen – nun ist das Rudel mit 12 Wölfen komplett
  • Erstmals Lehrausbildung in der Tierpflege

2017

  • Wildpark-MV wird Erster beim ADAC-Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern 2017
  • Startschuss für Erlebnis-Büdnerei - LEADER übergibt Bewilligungsbescheid für die Fördermittel des Leitprojektes / Baubeginn: 2018
  • Förderung des Projektes „Energetische Sanierung von Beleuchtungssystemen“ mit den Schwerpunkten Raubtier-WG und Umweltbildungszentrum durch das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE), den Förderverein Wildpark-MV e. V. und die WEMAG AG - Mehr erfahren

2000 bis 2010

2000 erhielt der Park mit dem Umweltbildungszentrum (UBiZ) einen neuen Eingang.

  • 2000 Intensivierung der umweltpädagogischen Arbeit durch das neu errichtete Umweltbildungszentrum (UBiZ) mit AQUA-Tunnel, interaktiver Ausstellung, Tagungsräumen, Kreativbereichen u.v.m.

    • UBiZ - Demonstration und Nutzung alternativer Energien (Solarenergie, Erdwärme)

  • 2005/2007 SUBTERRA - Der Erde unter die Haut geschaut! - Bodenerlebnispfad mit Moorleiche, Bodenlabyrinth, Bodenhorizonten …
  • 2006 Bärenberg Güstrow eröffnet, 3 Hektar großes Freigehege für die beiden Braunbären FRED & FRODE
  • 2007 "Auerochsen" (Heckrinder) kehren nach Mecklenburg zurück (NUP-Wiesen)
  • 2009 Raubtier-WG: Braunbären, Wölfe, Luchse und Wildkatzen - mit Kletterpfad, Palisadenhof, Wolfshöhlen und Wurzeltunneln, Wandelgängen und Hochwegen

1989 bis 1999

Großes Medienspektakel – unsere Wölfe erhalten (einmalig in Deutschland) ein großes Freigehege.
  • 04.09.1990 Gründung des Fördervereins Tierpark Güstrow e.V.
  • 28.06.1991 Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Überschreibung städtischer Flächen von 157 ha
  • 1992 Gründung der Mecklenburgischen Tierpark Güstrow gGmbH - Neues Konzept wurde ausgearbeitet: Natur- und Umweltpark Güstrow als Landschafts- und Wildpark mit heimischer Flora und Fauna, Einbindung umweltpädagogischer Arbeit
  • Große Freigehege entstehen: Damwild (1992) Schwarzwild (1993) und Wölfe (1994)  
  • 1994 Erste Wolfswanderungen in der Nacht
  • 1995 Aufbau der Kinder-Jugend-Umweltbibliothek
  • Weiterer Ausbau von Wanderwegen, Lehrpfaden, Lehrbiotopen, Volieren und Streichelzoo

1966 bis 1988

Auf dem Gelände des heutigen Streichelzoos lebten früher Watussi-Rinder, Nandus und diese Guanakos.
  • 1966 Bau des Wolfsgeheges, ca. 25 m²  
  • 1967 Einweihung des Bärengeheges
  • 1972 Luchsanlage errichtet
  • Kiosk für die Versorgung der Besucher errichtet
  • Scherenzäune durch Metallzäune ersetzt
  • 1976 Anschluss an das öffentliche Wassernetz, Wasser- und Stromleitungen wurden auf dem Gelände verlegt 
  • Scheune und Kühlzelle wurden gebaut (Lagerung von Futtermitteln, insbesondere Heu, Fleisch und Fisch möglich)
  • 1982 Klaus Tuscher wurde Tierparkleiter
  • 1985 Waschbärenanlage gebaut  
  • 1985 neues Konzept erarbeitet (heimische Tiere in größer angelegten Gehegen und Volieren)
  • 1986/ 87 Volieren für Eulen und Greifvögel gebaut
  • Tierbestand 1987: 175 Tiere in 49 Arten auf einer Fläche von 12,5 ha

 

1960 bis 1965

Erst kam der Löwe und dann das Gehege … aber alles ging gut aus.
  • Am 27. Mai 1960 beriet das Tierparkaktiv über die weitere Entwicklung „… ein Zoo ist für Güstrow zu teuer! … vorhandenes ausbauen lassen! … Noch mehr buntfarbiges Wassergeflügel beschaffen! …“
  • Feierliche Eröffnung des „Tierpark Güstrow“ am 3. Juli 1960 mit 20 Tieren in 7 Arten
  • 1960 Übergabe des Tierpark Güstrow von der Forst an den Rat der Stadt Güstrow
  • Herr Hunger (kam vom Zoo Rostock) wurde Tierparkleiter.
  • 1961 gab es bereits 189 Tiere in 51 Arten (65 Säugetiere, 118 Vögel, 6 Reptilien) auf einer Fläche von 8,5 ha, 40.000 Besucher
  • Ausbau des Tierparks ab 1963 mit Haltung heimischer Wildarten und Haustiere anderer Erdteile wie zum Beispiel Zebus, Yaks und vietnamesische Hängebauchschweine
  • Aber auch solche Attraktionen wie ein Löwe, Braunbären und Rhesusaffen zogen ein

Allerdings bereiteten diese Tiere hinsichtlich ihrer Unterbringung den Verantwortlichen erhebliches Kopfzerbrechen, wovon ein Artikel im Güstrower Kurier vom 04.10.1963 zeugt: „Gefährlich ist’s den Leu zu wecken, doch dieser schläft in süßer Ruh. Er kann sich bald nicht mehr strecken, der Wagen ist zu schmal dazu!“

  • Behausung für den Löwen gebaut
  • Bau von Futterlager, Pflegerunterkunft
  • 1965 Abschluss eines Freundschaftsvertrages mit dem Zoo Rostock

1936 bis 1959

Anfangs kümmerten sich die Forstarbeiter um die Wildschweine, die in einfachen Holzgattern lebten.
  • Seinen ersten Heimattierpark erhielt Güstrow 1936 auf der Paradieswiese an der Nebel (am heutigen Rosengarten).
  • zunächst 3 Stück Damwild, später Jungfernkraniche, Goldfasane, Pfauen, Zierenten, Eichhörnchen, Heidschnucken, Esel und Rehe.
  • Auflösung des Tierparks während des zweiten Weltkrieges
  • Mitte der 1950er Jahre wurde die Idee geboren einen „Wildpark Güstrow“ zu errichten.
  • Umsetzung erfolgte im Frühjahr 1959 durch den staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb
  • Viele Betriebe aus Güstrow und der Region halfen mit Aufbaustunden und Material
  • Die ersten Tiere zogen ein: 3 junge Wildschweine aus Bossow, darunter die junge Bache „Nurka“ und der heranwachsende Keiler „Bruno“, 2 Höckerschwäne, Damwild, Rehwild, Fasane, Rebhühner und später auch Rotwild

Kontakt

Anfahrtsadresse:
Primerburg
18273 Güstrow

Anschrift:
Verbindungschaussee 1
18273 Güstrow

info@wildpark-mv.de
Tel.: 03843 2468-0