Geschichte: Vergangenheit & Zukunft
Abenteuer Baustelle – Wir bauen für dich und unsere Tiere
Ein Besuch im Wildpark-MV lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Zudem befinden wir uns stetig im Wandel, regelmäßig kannst du kleine oder große Neuerungen für Mensch und Tier bei uns entdecken. Darauf kannst du dich schon bald freuen:
Findlinge in den WiesenWelten
Kleine und große Findlinge aus der Kiesgrube in Langhagen und Überreste aus Eiszeiten, haben nun nach langer Zeit ihren finalen Platz im Wildpark gefunden. Auf dem Weg zur Erlebnis-Büdnerei wirst du sie entdecken. Eine Beschilderung ist auch noch geplant.
Seinen ersten Tierpark hatte Güstrow bereits 1936 mitten in der Stadt.
Historie des Wildpark-MV
Seinen ersten Tierpark hatte Güstrow bereits 1936 mitten in der Stadt. Dieser hatte durch den 2. Weltkrieg nicht lange Bestand. In den 1950er Jahren wurde ein zweiter Anlauf unternommen, den Güstrower Bürgern ein Ausflugsziel zu gestalten. Die Zeit war reif und ein schöner Ort gefunden …
Erfahre mehr über die Geschichte des Wildpark-MV:
Die 2019 eröffnete Erlebnis-Büdnerei in den WiesenWelten.
2016 bis heute
2016
- Erneut Nachwuchs bei den Wölfen, wieder fünf Welpen – nun ist das Rudel mit 12 Wölfen komplett
- Erstmals Lehrausbildung in der Tierpflege
2017
- Wildpark-MV wird Erster beim ADAC-Tourismuspreis Mecklenburg-Vorpommern 2017
- Startschuss für Erlebnis-Büdnerei – LEADER übergibt Bewilligungsbescheid für die Fördermittel des Leitprojektes / Baubeginn: 2018
- Förderung des Projektes „Energetische Sanierung von Beleuchtungssystemen“ mit den Schwerpunkten Raubtier-WG und Umweltbildungszentrum durch das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE), den Förderverein Wildpark-MV e. V. und die WEMAG AG
2018
- 1. April: Schneechaos und Schneemassen an Ostern. Fast alle Freiflugvolieren stürzen ein: die kleine Seeadler-Voliere, das Gehege der Uhus, die kleine Eulen-Voliere im Eulenwald, die Sittich-Voliere und das Gehege der Steinadler. Mit großer Unterstützung von allen Seiten werden die Schäden beseitigt, (Spenden-)Gelder werden gesammelt. Geplanter Neubau: 2019/2020.
- Der Pferdestall wird saniert und um eine Wagenremise und Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder und Bollerwagen erweitert.
2019
- Ostern: Eröffnung der Schau-Brüterei – das Wunder „Vom Ei zum Küken“
- 29. Mai: Eröffnung der Erlebnis-Büdnerei in den WiesenWelten
2020
- 17. März-19. April: Der Wildpark muss aufgrund des Corona-Virus komplett schließen und darf anschließend mit Einschränkungen (geschlossene Tierhäuser und Gastronomie, keine kommentierten Fütterungen, Sicherheitsabstand, Hygieneregeln) wieder öffnen. Stück für Stück folgen Lockerungen.
- Ostern: Die 2018 eingestürzten Freiflugvolieren sind fertiggestellt, alle Bewohner ziehen wieder ein. Mit Eröffnung des Parks am 20. April sind diese auch für die Besucher begehbar.
2011: WiesenWelten mit "Haus Spinne", Ausstellung, Erlebnisstationen und Spielbereichen
2011 bis 2015
2011
- WiesenWelten mit „Haus Spinne“, Ausstellung, Erlebnisstationen und Spielbereichen
2013
- Ausbau des Radwegenetzes im Erweiterungsgelände
2014
- Eröffnung WaldWelten
- Eröffnung des Infopunktes der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) mit einem riesigen Edelstahlwels
- Erweiterung der öffentlichen Fütterungen
- Neue Homepage inkl. mobiler Anpassung
2015
- Neue Werbestrategie – NUP wirbt jetzt mit Wildpark-MV
Neue Marke: „Wildpark-MV.de“
Neuer Slogan: Das tierisch wilde Abenteuer
Neues Corporate Design - Nach zehn Jahren wieder Wolfsnachwuchs (fünf Welpen)
- Eröffnung „GIGANTUM – MV wird wilder und mobiler“ – kleinere Projekte wie die Gläserne Fischtreppe, eine Flugvoliere für Seeadler, ein Wolfskontaktcentrum, ein Wildreservat für Auerochsen und die Infrastruktur
2000 erhielt der Park mit dem Umweltbildungszentrum (UBiZ) einen neuen Eingang.
2000 bis 2010
2000
- Intensivierung der umweltpädagogischen Arbeit durch das neu errichtete Umweltbildungszentrum (UBiZ) mit AQUA-Tunnel, interaktiver Ausstellung, Tagungsräumen, Kreativbereichen u.v.m.
- UBiZ – Demonstration und Nutzung alternativer Energien (Solarenergie, Erdwärme)
2005/2007
- SUBTERRA – Der Erde unter die Haut geschaut! – Bodenerlebnispfad mit Moorleiche, Bodenlabyrinth, Bodenhorizonten …
2006
- Bärenberg Güstrow eröffnet, 3 Hektar großes Freigehege für die beiden Braunbären FRED & FRODE
2007
- „Auerochsen“ (Heckrinder) kehren nach Mecklenburg zurück (NUP-Wiesen)
2009
- Raubtier-WG: Braunbären, Wölfe, Luchse und Wildkatzen – mit Kletterpfad, Palisadenhof, Wolfshöhlen und Wurzeltunneln, Wandelgängen und Hochwegen
Großes Medienspektakel – unsere Wölfe erhalten (einmalig in Deutschland) ein großes Freigehege.
1989 bis 1999
04.09.1990
- Gründung des Fördervereins Tierpark Güstrow e.V.
28.06.1991
- Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Überschreibung städtischer Flächen von 157 ha
1992
- Gründung der Mecklenburgischen Tierpark Güstrow gGmbH – Neues Konzept wurde ausgearbeitet: Natur- und Umweltpark Güstrow als Landschafts- und Wildpark mit heimischer Flora und Fauna, Einbindung umweltpädagogischer Arbeit
- Große Freigehege entstehen: Damwild (1992) Schwarzwild (1993) und Wölfe (1994)
1994
- Erste Wolfswanderungen in der Nacht
1995
- Aufbau der Kinder-Jugend-Umweltbibliothek
- Weiterer Ausbau von Wanderwegen, Lehrpfaden, Lehrbiotopen, Volieren und Streichelzoo
Auf dem Gelände des heutigen Streichelzoos lebten früher Watussi-Rinder, Nandus und diese Guanakos.
1966 bis 1988
1966
- Bau des Wolfsgeheges, ca. 25 m²
1967
- Einweihung des Bärengeheges
1972
- Luchsanlage errichtet
- Kiosk für die Versorgung der Besucher errichtet
- Scherenzäune durch Metallzäune ersetzt
1976
- Anschluss an das öffentliche Wassernetz, Wasser- und Stromleitungen wurden auf dem Gelände verlegt
- Scheune und Kühlzelle wurden gebaut (Lagerung von Futtermitteln, insbesondere Heu, Fleisch und Fisch möglich)
1982
- Klaus Tuscher wurde Tierparkleiter
1985
- Waschbärenanlage gebaut
1985
- neues Konzept erarbeitet (heimische Tiere in größer angelegten Gehegen und Volieren)
1986/ 87
- Volieren für Eulen und Greifvögel gebaut
Tierbestand 1987:
- 175 Tiere in 49 Arten auf einer Fläche von 12,5 ha
Erst kam der Löwe und dann das Gehege … aber alles ging gut aus.
1960 bis 1965
1960
- Am 27. Mai 1960 beriet das Tierparkaktiv über die weitere Entwicklung „… ein Zoo ist für Güstrow zu teuer! … vorhandenes ausbauen lassen! … Noch mehr buntfarbiges Wassergeflügel beschaffen! …“
- Feierliche Eröffnung des „Tierpark Güstrow“ am 3. Juli 1960 mit 20 Tieren in 7 Arten
- 1960 Übergabe des Tierpark Güstrow von der Forst an den Rat der Stadt Güstrow
- Herr Hunger (kam vom Zoo Rostock) wurde Tierparkleiter.
1961
- 1961 gab es bereits 189 Tiere in 51 Arten (65 Säugetiere, 118 Vögel, 6 Reptilien) auf einer Fläche von 8,5 ha, 40.000 Besucher
1963
- Ausbau des Tierparks ab 1963 mit Haltung heimischer Wildarten und Haustiere anderer Erdteile wie zum Beispiel Zebus, Yaks und vietnamesische Hängebauchschweine
- Aber auch solche Attraktionen wie ein Löwe, Braunbären und Rhesusaffen zogen ein
Allerdings bereiteten diese Tiere hinsichtlich ihrer Unterbringung den Verantwortlichen erhebliches Kopfzerbrechen, wovon ein Artikel im Güstrower Kurier vom 04.10.1963 zeugt: „Gefährlich ist’s den Leu zu wecken, doch dieser schläft in süßer Ruh. Er kann sich bald nicht mehr strecken, der Wagen ist zu schmal dazu!“
- Behausung für den Löwen gebaut
- Bau von Futterlager, Pflegerunterkunft
1965
- 1965 Abschluss eines Freundschaftsvertrages mit dem Zoo Rostock
Anfangs kümmerten sich die Forstarbeiter um die Wildschweine, die in einfachen Holzgattern lebten.
1936 bis 1959
1936
- Seinen ersten Heimattierpark erhielt Güstrow 1936 auf der Paradieswiese an der Nebel (am heutigen Rosengarten).
- zunächst 3 Stück Damwild, später Jungfernkraniche, Goldfasane, Pfauen, Zierenten, Eichhörnchen, Heidschnucken, Esel und Rehe.
- Auflösung des Tierparks während des zweiten Weltkrieges
1950er
- Mitte der 1950er Jahre wurde die Idee geboren einen „Wildpark Güstrow“ zu errichten.
- Umsetzung erfolgte im Frühjahr 1959 durch den staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb
- Viele Betriebe aus Güstrow und der Region halfen mit Aufbaustunden und Material
- Die ersten Tiere zogen ein: 3 junge Wildschweine aus Bossow, darunter die junge Bache „Nurka“ und der heranwachsende Keiler „Bruno“, 2 Höckerschwäne, Damwild, Rehwild, Fasane, Rebhühner und später auch Rotwild