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07.11.2017

Aus Liebe zum Artenschutz

Steinkäuze im Harz ausgewildert

Foto: Eckhard Kartheuser

In freier Wildbahn bekommt man Steinkäuze kaum noch zu Gesicht. Das liegt zum einen sicherlich an ihrer geringen Größe von nur etwa 23 Zentimetern und ihrem gut getarnten Federkleid. Die kleinen Eulenvögeln sind jedoch vor allem eins: stark gefährdet. Mit nur noch rund 6.000 Brutpaaren stehen sie auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Kein Wunder: Der Lebensraumverlust durch den Rückgang von Streuobstwiesen, Weiden und alten Kopfbäumen sowie die Sanierung alter Gemäuer macht ihnen zu schaffen. Umso wichtiger, dass es Vereine wie den Arbeitskreis zum Greifsvogel- und Eulenschutz in Sachsen-Anhalt (AGESA e.V.) gibt, die eben nicht aufgeben wollen und aus Liebe zum Artenschutz und den Steinkäuzen so einiges auf die Beine stellen.

Wir haben AGESA e.V. nun aktiv unterstützt und unseren Steinkauz-Nachwuchs aus diesem Jahr nach Sachsen-Anhalt gegeben. „Wir sind stolz darauf, dass wir einen kleinen Beitrag für eine große Sache, nämlich den Artenschutz und die Stärkung des Freilandbestandes der bedrohten Steinkäuze leisten können. Fünf Nachzuchten von 2017 sollen dabei helfen: Zwei gehen in die Zucht, die anderen drei Männchen wurden vor drei Wochen in der Nähe der Gersdorfer Burg ausgewildert. Wir hoffen natürlich, dass sie eine Partnerin finden und vielleicht im nächsten Jahr bereits nachziehen. Wir drücken alle die Daumen“, so Wildpark-Geschäftsführer Klaus Tuscher.

Wer mehr über die Steinkauz-Auswilderung erfahren möchte, sollte auf unserer Eulen-Seite vorbeischauen.


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